Premium Hanfsamen: Qualitätskontrolle mit bewährten Methoden

Published : 30.12.2019 13:39:04
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Premium Hanfsamen: Qualitätskontrolle mit bewährten Methoden

An qualitativ hochwertige hanfsamen zu kommen kann manchmal schwieriger sein als gedacht. Lern hier, wie du dein Saatgut frühzeitig überprüfen kannst, um das Beste aus deiner Ernte zu machen

Aus Samen Pflanzen zu züchten ist keine leichte Aufgabe. Mit qualitativ hochwertigen Samen zu beginnen, kann dabei sicherlich helfen, jedoch kann sich diese Investition schnell als Schuss in den Ofen ergeben, wenn man die Qualität der Produkte nicht frühzeitig überprüft und diese während des Wachstums genau beobachtet.

Um die beste Ernte zu erzielen ist die richtige Erde, Beleuchtung, Pflanzgefäße und Aufstellung nötig. Ohne die richtigen Cannabis Samen wird der ganze Prozess jedoch zwangsläufig im Keim erstickt.

Bestellung von Qualitätssaatgut 

Die Online-Bestellung von Premium-Cannabis-Samen ist oft der beste Weg, um Samen zu bekommen, die für die Produktion von qualitativ hochwertigen Pflanzen bestimmt sind. Einen renommierten Händler zu wählen, ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass das Saatgut nicht nur wächst, sondern auch die genetischen Informationen enthält, die zur Produktion der gewünschten Pflanzen notwendig sind. 

Ein wenig über das Saatgut zu wissen, das man aussäen möchte, ist ohne Frage der erste Schritt, den man gehen sollte, wenn man die ideale Pflanze mit der richtigen Sorte und dem optimalen Ertrag erzeugen will. Sich irgendeinen Weed-Samen zu nehmen, den man noch in der Hosentasche hatte, wird sehr wahrscheinlich zu falschen Ergebnissen führen. Das könnte dann nämlich ein Männchen sein, was zu einem kompletten Ernteausfall führen könnte. 

Wir erklären dir alles, was du über die richtige Auswahl der Cannabis-Samen wissen musst. Lies also weiter, bevor du anfängst dein Geld zum Fenster raus zu schmeißen!

Sativa Samen

Sativas sind dafür bekannt, dass man einen starken energetischen Körperrausch mit ihnen erlebt. Sativas enthalten mehr als 500 verschiedene Verbindungen, von denen 113 Cannabinoide sind. Diese Pflanzen haben einen hohen THC-Gehalt und einen etwas niedrigeren CBD-Gehalt und produzieren oft ein starkes, berauschendes High. Es wird angenommen, dass Sativa-Sorten die Kreativität anregen und ein Gefühl des Wohlbefindens fördern. 

Diese Sorten können manchmal ein wenig zu intensiv für einige Menschen sein, aber durch die hohen THC-Konzentrationen sind sie ideal für die Behandlung von mäßigen bis starken Schmerzen, die Reduzierung von Übelkeit und die Anregung des Appetits. 

Viele der synthetischen THC-abgeleiteten Pharmazeutika konzentrieren sich auf Sativa-Stämme. Die Pflanzen, die dabei herauskommen sind sowohl in der Wirkung als auch in der Größe massiv. Manche Pflanzen können bis zu zwei Meter hoch werden, wodurch sie eher weniger gut für Hobbygärtner geeignet sind. Wegen ihrer Größe und dem buschigen Aufbau benötigen Sativas oft mehr Nährstoffe und Wasser sowie stärkere Lichtquellen.

Indica Samen

Während Sativa oft als Stoner-Pflanzen bezeichnet werden, können den Indicas demgegenüber ein Yin-Effekt zugesprochen werden. Indicas sind reich an CBD und enthalten immer noch eine ordentliche Menge THC. Sie produzieren oft ein euphorisches Body-High und so kann es auch mal zu sogenannten „Indicouch“-Momenten kommen. Aufgrund der unterschiedlichen Konzentrationen von Photochemikalien, Terpenen und Cannabinoiden lösen Indica-Sorten eine völlig andere Erfahrung aus als ihre Sativa-Cousins. Indicas werden oft verwendet, um die Symptome von Angstzuständen und Schlafstörungen zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und Krampfanfälle zu behandeln.

Indica-Sorten sind ideal für Inhouse-Gärtner. Durch kürzere und buschigere Eigenschaften sind die Indica-Sorten viel einfacher aus Cannabis-Samen zu kultivieren. Sogar ihre Blätter stehen in starkem Kontrast zu den Sativas, da die Blätter von Indica fett und tiefgrün sind und oftmals viel zahlreicher sind als die der länglichen Sativa. Indica-Sorten haben eine kürzere Blütezeit und sind nicht ganz so empfindlich. Das macht sie zu einer guten Wahl für Leute, die im Anbauen noch keine Profis sind.

Hybrid Samen

Hybridsamen erzeugen, welch ein Wunder: Hybridpflanzen. Je nachdem, was für Hybride man sucht, kann man erwarten, Indica-dominante, Sativa-dominante und gemischte Samen zu erhalten. Die Dominanz des Hybriden kann dabei helfen, besser zu erwarten, was die Auswirkungen der Buds sein werden.

Unabhängig von der Dominanz hat jeder Hybridstamm ein bisschen von beiden Welten in einer Pflanze vereint. Die Indica-dominanten Sorten geben einem das berauschende und entspannte Gefühl mit einem energetischen Vibe. Eine Pflanze, die Sativa-dominant ist, bietet ein berauschendes High ohne Paranoia. Die individuelle Kombination von Fotochemikalien, Terpenen und Cannabinoiden wirkt auf jeden Menschen anders. Der einzige Weg, wirklich zu wissen, welche Sorte am besten zu deinem Körper passt ist es sie zu testen. Oftmals wachsen Hybriden entsprechend ihrer dominanten Sorte oder sie liegen irgendwo zwischen den Wachstumsmustern einer Sativa und Indica. 

Autoflowering Samen

Autoflowering Samen sind ideal für Neueinsteiger. Diese Samen benötigen viel weniger Aufmerksamkeit und Zeit als andere Arten von Cannabis-Samen. Der Unterschied liegt nicht nur in der geringen Größe und den kleineren Erträgen, sondern auch in der Intensität des High. Oft sind es Indica-dominierte Pflanzen, die dir eine perfekte Ernte liefern – und das in der halben Zeit! 

Es ist nicht nötig, die Lichtverhältnisse anzupassen oder mit einem ausgefallenen Grow-Setup auf den Frühling zu warten denn die Autoflowering Cannabis-Samen sind speziell für einen geringen Pflegeaufwand konzipiert. Das macht sie perfekt für jeden, der seinen grünen Daumen ausprobieren möchte, bevor man sich in teure Bodensysteme stürzt. 

Feminisierte Samen

Unabhängig von der Sorte sind feminisierte Samen die einzige Wahl für jeden Anbauer, der nicht vorhat, seine eigene Kreuzung zu kreieren. Feminisierte Samen erleichtern das Rätselraten beim Züchten. Wie jeder grüne Gärtner weiß: eine männliche Pflanze kann leicht eine ganze Ernte von aufblühenden Weibchen zerstören, sollten diese sich gegenseitig bestäuben. Deshalb ist es ein Muss, frühzeitig das Geschlecht der Pflanze zu kennen und sie regelmäßig zu überprüfen. 

Obwohl der Kauf von feminisierten Samen keine 100%ige Garantie auf weibliche Pflanzen bietet, wird dadurch trotzdem einiges erleichtert. Die Wahrscheinlichkeit, dass Cannabis samen eine männliche Pflanze hervorbringen und somit die Ernte vernichten, liegt naturgemäß bei etwa 50%. Selbst wenn diese Pflanzen nicht zur Frucht kommen, muss man immer noch jedes Männchen, das auftaucht, entwurzeln. Das bedeutet, dass das Geld, das man für die Erzeugung von Knospen bezahlt hat, direkt in die Komposttonne fließt. Feminisierte Samen haben eine ungefähr 99%ige Chance, eine weibliche Pflanze hervorzubringen und somit eine volle Ernte zu erzielen. 

Aussehen & Eindruck der Cannabis-Samen 

Vielleicht ist der einfachste und beste Weg, um herauszufinden, ob die Hanfsamen, die man hat, gut sind, wenn man sie einfach nur ansieht. Ja, das stimmt, so einfach ist es tatsächlich. Gute Qualitäts-Cannabis-Samen haben eine sehr ausgeprägte Farbe und Haptik. Gesunde Samen zeigen eine dunkle und satte Farbe. Häufig verlaufen die Farben zwischen hellen Grau- und Brauntönen. Das gibt der Pflanze einen Tigerstreifen-Look.

Gesunde Samen sollten fest und robust sein. Wenn man den Hanfsamen zwischen Zeigefinger und Daumen legt und ein wenig drückt, bekommt man meistens eine Ahnung von der Qualität der enthaltenen Informationen. Wenn der Samen fest bleibt und nicht reißt oder bricht, hast Du einen feinen und gesunden Samen. Cannabis samen von schlechter Qualität werden brechen und zwischen den Fingern zerbröckeln. Dies hat oft mit unsachgemäßer Lagerung der Samen zu tun, oder mit Samen, die ihre Blütezeit weit überschritten haben. 

Hellfarbige oder grüne Samen sind wahrscheinlich ein bisschen zu jung, um tatsächlich eine anständige Genetik in einer Pflanze zu bilden. Sieht der Samen also eher froschartig aus, vergiss es diesen zu küssen – es wird kein Prinz heranwachsen.

Super gesunde und entsprechend gelagerte Samen haben eine fast wachsartige Außenschicht. Wenn man sie unter ein helles Licht legt, sieht man ein bisschen Glanz. Man kann die Kerne auch mit dem Fingernagel leicht kratzen, um zu sehen, ob die Beschichtung vorhanden und intakt ist. 

Schnelle Cannabis-Samen Tests

Man kann einige schnelle Kontrollen durchführen, abgesehen davon, dass man die Samen einfach nur betrachtet. Neben dem Aussehen, der Haptik und der Art der Samen kann man zusätzlich feststellen, wie und wann sie gelagert und geerntet wurden. 

Wenn Du immer noch nicht von der Qualität der Cannabis-Samen überzeugt bist, die Du bekommen hast, gibt es noch zwei weitere Optionen, die Dir zur Verfügung stehen: Der Schwimmtest und die Keimfähigkeit.

Der Schwimmtest

Um die Samen auf fast schon wissenschaftliche Art und Weise zu testen, musst du ein Glas mit frischem, sauberen Wasser füllen. Destilliertes Wasser eignet sich dafür besser als Leitungswasser, da die Nährstoffkonzentration und der pH-Wert des Leitungswassers manchmal selbst den gesündesten Samen schaden kann. Sobald das Glas gefüllt ist, werden die Samen reingeworfen. Allerding sollten nur die Cannabis-Samen verwendet werden, die man unmittelbar nach der Durchführung dieses Tests keimen lassen will. Denn der Schwimmtest wird sie zum Wachsen bringen - was bedeutet, dass eine weitere Lagerung dieser Samen nicht mehr gut verlaufen wird.

Anschließend muss man ein paar stundenlang warten, bevor man die letzte Kontrolle der Samen durchführt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Samen genug Zeit hatten, um das lebensspendende Wasser aufzusaugen. Nach etwa zwei Stunden sind alle Samen, die auf den Boden des Glases gesunken sind, bereit, um mit dem Keimprozess zu beginnen. Alle oben schwimmenden sollten entsorgt werden, da sie wahrscheinlich nicht keimen werden, und selbst wenn sie es tun, werden sie wahrscheinlich keine anständigen Knospen produzieren.

Keimung

Die vielleicht einzig wahre und narrensichere Methode, um zu testen, ob die Samen tatsächlich zu einer Pflanze werden, ist, sie aufkeimen zu lassen. Das ist logisch – schließlich will man sehen, ob aus den Samen auch eine Pflanze wird. Macht Sinn - um zu sehen, ob aus dem Samen eine Pflanze wird. Das scheint ziemlich einfach zu sein. Diese Methode wird generell nur von Hobbygärtnern verwendet, da professionelle Anbauer wahrscheinlich nicht die Zeit und die überschüssigen Ressourcen haben, die sie für die Keimung von Pflanzen benötigen, von denen sie nicht völlig begeistert sind. 

Die zwei besten Möglichkeiten des Keimens sind entweder die Papiertuch-Methode oder das direkte Setzen des vorgetränkten Samens in fruchtbaren Boden. Die Papierhandtuchmethode besteht darin, Samen zwischen zwei saubere und feuchte Papiertücher zu legen. Dann werden die angefeuchteten Handtücher und die Samen in einen durchsichtigen, luftdichten Behälter gelegt. Es ist nicht erwünscht, dass die neu gefundenen Freunde im direkten Sonnenlicht backen, aber der Behälter sollte in der Lage sein, einige Strahlen und etwas Wärmestrahlung aufzunehmen. Wenn Du Deine Samen warm und an einem hell erleuchteten Ort aufbewahrst, kannst Du in ein paar Tagen nach ihnen sehen. Zu diesem Zeitpunkt werden die besten Samen gekeimt haben und bereit sein, auf die vorbereitete Erde zu treffen.

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