Hanfsamen keimen lassen

Hanfsamen Keimen lassen

Wenn Sie bereits Erfahrung mit dem Anbau von Marihuana haben, verfügen Sie sicher bereits über das hierfür notwendige Wissen. Häufig entspringt dieses Wissen aus persönlichen Erfahrungen oder stammt von anderen Personen, die bereits Marihuana anbauen. Für Anfänger kann die Menge der zur Verfügung stehenden Informationen oft überwältigend sein, was insbesondere für die vielfältigen technischen Informationen gilt, die einem Anfänger noch wenig sagen. 

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In dieser Anleitung versuchen wir die wichtigsten Informationen, sowohl für erfahrene als auch für weniger erfahrene Anbauer, zugänglich zu machen, ohne zu technisch zu werden. Der Anbau von Cannabis und das dafür nötige Wissen sollte schließlich jedem zugänglich und verständlich sein. 

 

Cannabis Samen zur Keimung bringen 

Cannabis Samen wachsen genauso wie Blumensamen. Man platziert sie in Pflanzenerde und wenn alles gut läuft, wachsen die Samen zu einer Pflanze heran. Diese stellt dann eine schöne Bereicherung ihres Gartens, Balkons oder ihrer Fensterbank dar. Das Innere eines Cannabis Samens besteht aus Nährstoffen und Feuchtigkeit, welche das Überleben des Samens im Winter oder während einer Zeit in ihrem Kühlschrank sichern. Die harte Schale um den Kern schützt das Innere des Samens. 

Obwohl es logisch erscheint, Samen direkt tief in die Erde zu pflanzen, gibt es zwei weitere Methoden, die ein erfolgreiches Keimen ermöglichen. Diese Methoden machen es einfacher, den Ablauf der Keimung zu überwachen. Da die Samen hierbei weniger tief in der Erde platziert werden, erscheint die Zeit, bis die Pflanzen erste Triebe zeigen, kürzer. 

Methode 1

Die erste Methode besteht darin, den Samen direkt aber nicht zu tief, in die Erde zu pflanzen. Wenn Sie die Samen draußen platzieren, stellen Sie sicher, dass es nachts nicht mehr friert, denn die daraus resultierende Temperatur- und Feuchtigkeitsfluktuation kann den Samen zum Faulen bringen oder töten. 

Platzieren Sie den Samen nicht weniger als 1 Zentimeter tief in der Erde, geben Sie vorsichtig etwas Wasser hinzu und schließen Sie das Loch wieder. Geben Sie nicht zu viel Wasser zum Samen, da dies einen Fäulnisprozess in Gang setzen kann. 

Nach etwa 3 bis 7 Tagen (manchmal dauert es länger) werden Sie etwas wachsen sehen, das gerade eben aus der Erde hervorscheint. Am besten ist es, Plastikfolie mit Löchern über diesen ersten Trieb zu spannen, um so einen Gewächshauseffekt zu erzeugen und die Pflanze ausreichend feucht zu halten. 

Im Vergleich mit den folgenden Methoden, verlangt diese Methode eine gewisse Geduld und scheint länger zu brauchen. Viele Cannabiszüchter stehen bereits nach 24 Stunden erwartungsvoll vor den Pflanzen und sind frustriert, dass nichts zu sehen ist. Oft wird dann fälschlich angenommen, dass etwas schief gelaufen ist. Wenn Sie sich für diese Methode entscheiden, stellen sie sicher, dass Sie Töpfe mit mindestens 20 Litern Inhalt verwenden. So verhindern Sie, dass ein Umpflanzen nötig wird, welches das Wurzelsystem beschädigen kann, das als Basis für die Pflanze besonders wichtig ist. 

Methode 2

Die zweite Methode besteht darin, den Samen in ein Glas Wasser zu geben. Hierbei ist entscheidend, das Glas an einem Ort aufzustellen, der eine geringe Temperatur- und Feuchtigkeitsfluktuation aufweist. Eine konstante Temperatur von 20 Grad ist ideal. Solange die Samen noch nicht treiben, ist es ratsam, das Wasser jeden Tag oder zumindest jeden zweiten Tag vorsichtig zu wechseln. Achten Sie auch auf saubere Hände und fassen Sie den Samen nicht zu lange an, da Säure oder Seife das Wachstum des Cannabis Samens negativ beeinflussen kann.  

Nach etwa 2 bis 5 Tagen, wird sich die kleine weiße Wurzel zeigen. Wenn diese etwa 3 Millimeter lang ist, kann der Keimling in die Erde verpflanzt werden. Dabei weist die kleine Wurzel nach unten und der Kopf des Samens schaut nur gerade eben aus der Erde hervor. 

 

Methode 3  

Die dritte Methode ist in der Regel die effektivste. Hierbei wird der Samen zwischen zwei feucht bis nasse Papiertücher gelegt, welche auf einer Petrischale oder etwas Ähnlichem platziert werden. 

Eine gute Möglichkeit ist es, ein Küchenpapier zu nehmen, dieses mit Wasser zu befeuchten, die Samen auf einer Seite zu platzieren und das Tuch anschließend zu falten. Stellen Sie hierbei sicher, dass Luft an die Samen kommen kann, denn die Kombination aus feuchter und frischer Luft hat einen besonders positiven Effekt auf die Keimung. 

In jedem Fall sollten Sie die Schale nicht komplett mit Plastikfolie luftdicht abdecken, da dies den Samen verfaulen lässt, denn er braucht Luft. Auch sollten Sie vermeiden, dass das Küchenpapier austrocknet. Denn wenn das passiert, kann es sein, dass die Wurzel beschädigt wird, wenn Sie anschließend versuchen, den Keimling vom Papier zu trennen, besonders wenn die Wurzel bereits über 4 Millimeter lang ist. Sollte die Wurzel beschädigt werden, ist es nicht mehr sicher, dass daraus eine gesunde Pflanz entstehen kann. 

Die Meinungen darüber, wo die Schale mit Samen platziert werden soll, gehen stark auseinander. Letztendlich macht es jedoch keinen großen Unterschied, ob sie die Schale im Licht oder in einer dunklen Ecke abstellen. Entscheidend ist, dass die Temperatur nicht zu stark schwankt. Sobald eine Wurzel entsteht, muss die Pflanzen in die Erde umgetopft werden. Wie vorher schon erwähnt, ist die beste Variante, die Pflanze mit der Wurzel nach unten und dem Kopf nur gerade über der Erde zu platzieren. 

Natürlich kann immer etwas schief gehen, selbst wenn Sie die beste Methode angewandt, die beste Erde und die besten Materialien verwendet haben. Leider sind Cannabis Samen immer noch ein Produkt der Natur und von außen ist es nicht ersichtlich, ob sie gesund sind. Erst wenn ein Cannabis Samen gekeimt hat, kann man mit Sicherheit sagen, dass er gesund ist. Es ist demnach genauso gut möglich, dass ein schlecht aussehender Samen zu einer großen und gesunden Pflanze heranwächst. 

Wenn die Samen erfolgreich gekeimt haben, können sie an den gewünschten Aufzuchtort verlegt werden. Warten Sie nicht zu lange damit, die Pflanzen mit den optimalen äußeren Bedingungen zu versorgen, da die Pflanzen, wenn ihnen Licht oder Wasser fehlen, nur sehr langsam wachsen können. 

Wenn Sie die Pflanzen innen aufziehen, sollten Sie außerdem darauf achten, dass sie den richtigen Abstand zum Licht haben, so dass es nicht zu einem Strecken der Pflanzen kommt. Strecken bedeutet, dass die Pflanzen nur wachsen, um an genügend Licht zu kommen und sich nicht richtig entwickeln. Erkennen kann man das daran, dass Pflanzen größer werden aber dünn bleiben und keinerlei seitliche Blätter entwickeln. So kann es dazu kommen, dass die Pflanzen brechen und absterben. 

Heranziehen von Pflanzen

Wenn Sie planen, eine Pflanze im Freien heranzuzüchten, kann es bei suboptimalen Wetterbedingungen eine Option sein, die Samen erst innen und entfernt von schwankenden Temperaturen heranwachsen zu lassen. In vielen Ländern hat der Frühling noch frostige Nächte und wenig Sonne zu bieten. Unter diesen Bedingungen ist ein Heranziehen im Innenraum eigentlich ein Muss! Wenn sich die Wetterbedingungen dann verbessern, hat die Pflanze bereits starke Wurzeln, gut entwickelte Blätter und ist bereit, nach draußen verpflanzt zu werden. 

In vielen Grow Shops gibt es semi-professionelle Set-ups zu kaufen. Aber um ehrlich zu sein, ist eine Energiesparlampe mit 20 Watt (entspricht einer 100 Watt Glühbirne) oder eine TL Lampe, mit einem blauen Farbspektrum (weißes Licht), völlig ausreichend und spart Ihnen viel Geld. Die Entscheidung liegt aber letztendlich bei Ihnen. 

Wie auch immer Sie sich entscheiden, sorgen Sie dafür, dass die Lampen mit dem richtigen Abstand zu den Pflanzen aufgehängt werden. Verglichen mit professionellen Lampen werden Energiesparlampen und TL Lampen nicht so heiß und können die Pflanzen nicht so schnell verbrennen. Daher sollten professionelle Lampen mit einem größeren Abstand zu den Pflanzen angebracht werden.  

Das Heranziehen von selbstblühenden (autoflower) Pflanzen erfordert kein spezielles Licht mit blauem Farbspektrum. Denn diese Pflanzen sind schnell wachsend und profitieren direkt von einem warmen Licht mit dunkel-gelbem Farbspektrum. Die selbstblühenden Pflanzen haben die Tendenz, direkt zu kompakten kleinen Pflanzen mit einem Stängel von mindestens einem halben Zentimeter Länge heranzuwachsen. Aber auch hier bleiben Licht und richtiger Lichtabstand äußerst wichtig. Sobald die Pflanze eine Größe von 10 bis 15 Zentimetern erreicht hat, kann sie nach draußen und auch in den normalen Boden verpflanzt werden. Es ist aber auch möglich, sie in einen größeren Topf umzupflanzen. Wichtig ist, dass ein sonniger Platz ausgewählt wird.

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