Destilliertes Wasser für die Cannabispflanzen

Schon oft haben Züchter berichtet, dass Pflanzen schneller wachsen, wenn destilliertes oder aufbereitetes Wasser verwendet wird. Ein Grund dafür können die Schwermetalle (Nickel, Arsen, Blei etc.) sowie Sodium sein, die oft in hartem Wasser vorkommen.

Aufbereitetes Wasser enthält diese Stoffe nicht. Regelmäßiges Bewässern mit hartem Wasser verursacht häufig alkalihaltige Salzablagerungen, die die Nährstoffe behindern können und einen Mangel an Eisen, Zink und Kupfer zur Folge haben können. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten aufbereiteten Wassers, wobei jedoch nicht immer garantiert werden kann, dass keine Mineralien enthalten sind, die langfristig zu Salzablagerungen führen können.

Regelmäßige Bewässerung kann mit kaltem oder warmem Wasser erfolgen. Kaltes Wasser vom Wasserhahn enthält meist verhältnismäßig wenig Sodium und Kalzium und sollte auch frei von Ablagerungen sein, wenn das kalte Wasser vor Einsatz ungefähr 25 Sekunden laufen gelassen wird. Heißes Wasser enthält oft viel Kalzium, Sodium, Blei und Rostablagerungen.
Lediglich muss darauf geachtet werden, genug Wasser laufen zu lassen, um die ideale Temperatur zu erreichen (21 bis 27°C).

Normales Wasser kann mit einem Kohle- oder Carbonfilter gefiltert werden, um die größten schädlichen Partikel und Chlor zu entfernen. Dennoch können auch weiterhin Festsstoffe wie Sodium und Schwermetalle enthalten sein.

Aufbereitetes Wasser enthält normalerweise sediments- oder carbongefiltertes Wasser oder Umkehr-/Reversosmose. Wenn man in einem Laden Wasser kauft, sollte man daher auf die Kennzeichungen „destilliert“ oder „RO“ achten. Denoch kann auch dieses Wasser noch Spuren von Schwermetallen und gelösten Stoffen enthalten, ähnlich Leitungswasser.