Sicherheit und Privatsphäre

Ein wichtiges Thema beim Hanfanbau ist der hohe Energieverbrauch, der durch die stets benötigten Hochenergielampen verursacht wird. Dies strapaziert die Energierechnung und kann vom Energieversorger angemahnt werden. Oft ist es ein Hinweis des Energieversorgers, der die Polizei auf die Spur des Hanfanbauenden bringt. Wenn der Energieversorger einmal nachfragen sollte, gibt es verschiedene Argumente, um sich zu rechtfertigen: späte Arbeitszeiten, mehrere Fernseher und elektrische Geräte, zusätzliche Mitbewohner, verstärkte Nutzung der Heizung, usw. Wenn ein Polizeibeamter klingelt, ist es besser, ihn am Hereinkommen zu hindern und die Pflanzen baldmöglichst an einen anderen Ort umzusiedeln.

Wenn die Pflanzen erst einmal umgesiedelt wurden, ist es empfehlenswert, den
Stromverbrauch über dem Normalverbrauch zu halten, um die Stromrechnung in Zukunft nicht verdächtig erscheinen zu lassen. 

Es gibtfür Außenstehende diverse Hinweise auf Anbau von Cannabis: Hitze an Orten im Haus, an denen es normalerweise kalt ist, häufig geöffnete Fenster und durchscheinendes Licht. Eine Alarmanlage sollte man vermeiden, da sie die Aufmerksamkeit der Polizei oder von Jugendlichen auf sich ziehen könnte, wenn sie grundlos ausgelöst wird. Dennoch sollte man sich versichern, dass das Zuhause gut abgeschlossen und abgesichert ist, bevor man sich auf Reisen begibt.

Weiterhin ist es wichtig, über Situationen nachzudenken, in denen Besucher das Zuhause betreten könnten. Haustiere, Nachbarn, Stromkontrolleure, Bittsteller und Mechaniker sollten berücksichtigt werden, wenn es um Planung und Nutzung der Innenräume geht.