Bodenanbau

Ein guter Boden oder ein gutes Wachstumsmedium ist eine wichtige Grundlage für den Anbau von Cannabis. Besonders wünschenswert ist ein nährstoffreicher Boden. Sand, Düngeperlen oder Vermiculit helfen beim Aerifizieren und der Entwässerung. 

Jemand, der biologisch anbauen möchte, kann einen selbst zusammengestellten Dünger aus Hundehaaren, Rasenschnitt, Blättern, Kompostabfall, Dung (Kuh- oder Hühnerdung) und speziellen Abfallstoffen wie Urin, welches eine hohe Stickstoffkonzentration aufweist, herstellen. Für Guerilla- Anbauer ist ein Mix mit Hundehaaren weniger geeignet, da die Polizei die Hundehaare mittels eines DNA Tests zu Ihnen und Ihrem Hund zurückverfolgen kann. 

Man kann zudem Wasserreserven im Boden vergrößern, indem man P4 Wasserkristalle (Allotrope) hinzufügt. P4 ist ein Material, welches aufschwellen und Wasser aufnehmen kann, ähnlich wie ein Schwamm. Der Vorteil liegt darin, dass Pflanzen auch dann noch Wasser aufnehmen können, wenn es zu einer Trocken- oder Dürreperiode kommt. Dennoch sollten Sie eine gewisse Vorsicht bei der Menge der Kristalle walten lassen, da die Kristalle nach einer gewissen Zeit innerhalb des Topfes absinken können und die Pflanzenwurzeln ersticken können. Lassen Sie daher die P4 Kristalle bereits vor der Nutzung mit Wasser anschwellen, um eine bessere Einschätzung des tatsächlichen Volumens in der Erde zu erhalten. 

Topf- und Pflanzengröße stehen in einem direkten Zusammenhang. Generell wollen Sie natürlich, dass eine Cannabispflanze sich schnell und gut in einem Topf entwickeln kann. Ein größerer Topf ist gewissermaßen eine Voraussetzung für eine große Pflanze. Meist ist eine halbe Gallone (ca. 2,25L) Topfgröße ausreichend pro 30cm Pflanzengröße. Ein Topf mit einer Größe von 3 Gallonen (13,5L), sollte für eine Pflanze mit bis zu 1.80 Meter Größe ausreichend sein.   

Wenn Sie Pflanzenerde zum Anbau verwenden wollen, hilft es, die Pflanzen direkt in den Gartenboden zu setzen, da dieser unbegrenzt Platz für die Wurzelausbreitung bietet. 

Wurmkompostierung, Hühnerdung, und Fledermausguano sind hocheffektive biologische Düngeoptionen. Da Dung brennbar ist, sollten Sie diesen einige Wochen vor Nutzung mit dem normalen Boden vermischen. Daneben können Sie Seegras hinzugeben, da dieses sehr viele Spurenelemente enthält, die graduell abgebaut werden können und so die Pflanzen konstant mit Nährstoffen versorgen. 

Für einen Anbau im Freien, sollten Sie Ausschau nach natürlichen Stickstoffquellen, wie Blättern halten und diese in den Boden integrieren. Geben Sie außerdem Kompostdünger und Dolomitkalk hinzu.   

Ebenfalls hilfreich sind kommerzielle Dünger wie Miracle Grow, die die Bodenqualität anheben. Einfacher Mulch kann mit Blättern hergestellt und im Garten verteilt werden und hilft, die gewünschte Feuchtigkeit aufrechtzuerhalten, sowie das Wachstum von Unkraut zu begrenzen.